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Was ist der BATLEXP G350 überhaupt?
Ich war ehrlich gesagt ziemlich skeptisch, als ich den BATLEXP G350 zum ersten Mal gesehen habe. Ein Retro-Handheld unter 50 Euro klingt auf dem Papier fast zu schön, um wahr zu sein. Wer schon länger in der Szene unterwegs ist, weiß, dass solche Geräte oft zwischen kleiner Überraschung und kompletter Enttäuschung schwanken. Trotzdem hat mich die Neugier gepackt. Ich wollte wissen, ob da tatsächlich ein brauchbarer Mini-Handheld dahintersteckt oder ob das nur ein weiterer Versuch ist, auf den Nostalgie-Zug aufzuspringen.
Der erste Eindruck: Der G350 wirkt optisch wie ein Mix aus alten Anbernic-Geräten und einem Game-Boy-Klon. Kompakt, mit typischer Vorderfront und vier Action-Buttons. Nix Besonderes, aber auch nicht billig im Sinne von Spielzeug. Das Gehäuse besteht aus einfachem Kunststoff, fühlt sich aber stabiler an, als ich es erwartet hätte. Der Hersteller ist offensichtlich beim bekannten RK3326‑Chip geblieben, dieselbe CPU, die auch in vielen anderen Modellen steckt. Wer also schon mal einen RG351 oder ein GKD Pixel 2 in der Hand hatte, kann sich vorstellen, auf welchem Leistungsniveau man sich hier bewegt.
Spannend finde ich, dass der BATLEXP G350 sich ganz gezielt an Einsteiger richtet. Kein Android, kein Dual-Boot, kein unnötiges Menüballast, einfach einschalten, ROM auswählen und loslegen. Für Leute, die einfach nur ein bisschen NES, SNES oder Game Boy Advance zocken wollen, ist das eigentlich genau der richtige Ansatz. Natürlich merkt man an manchen Stellen, dass es sich um ein Budget-Gerät handelt. Die Buttons sind etwas weicher als bei Anbernic, das Display ist kein OLED-Wunder und die Lautsprecher klingen eher dünn. Aber das allein reicht noch nicht, um ihn abzuschreiben. Tatsächlich war ich überrascht, wie rund das Gesamterlebnis schon auf Standard-Firmware wirkt.
Vom Handling her fühlt er sich erstaunlich solide an, fast so, als hätte man einen abgespeckten Retroid Pocket Classic in den Händen. Kein Luxus, aber vertraut. Und gerade das macht den kleinen BATLEXP irgendwie sympathisch. Für mich ist er kein Ersatz für High-End-Handhelds, sondern eher eine Einladung an alle, die ohne Bastelstress in die Retro-Welt eintauchen wollen. Wenn man seine Erwartungen realistisch hält, bekommt man hier tatsächlich mehr, als der Preis vermuten lässt. Ein ehrlicher kleiner Handheld eben, nichts für Perfektionisten, aber ideal für alle, die einfach wieder ein paar Klassiker in die Tasche stecken wollen.

Technische Daten im Überblick – nüchtern & ehrlich
Klar, Datenblätter sind immer trocken, aber beim BATLEXP G350 lohnt sich ein genauer Blick. Der kleine Handheld basiert auf dem RockChip RK3326, einem Quad Core Cortex‑A35 zwischen 1,3 und 1,5 GHz. Eine CPU, die wir aus vielen älteren Retro‑Geräten kennen und die sich seit Jahren als zuverlässiger Mittelklasse‑Chip bewährt hat. Dazu kommt die Mali‑G31 MP2 GPU, die im Zusammenspiel mit einem einzigen Gigabyte LPDDR3 RAM durchaus ordentlich performt, solange man nicht versucht, moderne 3D‑Wunder zu emulieren. Ich habe schon Handhelds mit der gleichen Ausstattung gesehen, die locker alles bis PlayStation 1 flüssig schaffen und sogar einzelne Dreamcast‑Titel spielbar machen, wenn man etwas experimentiert.
Das Herzstück ist das Display. Ein 3,5‑Zoll‑IPS‑Panel im klassischen 4:3‑Format mit 640 × 480 Pixeln und 60 Hz. Für Retro‑Games ist das nahezu ideal, weil es ohne Skalierungsprobleme auskommt und die alten Auflösungen originalgetreu wiedergibt. Die Farben sind kräftig genug und die Blickwinkel stabil. Ich war überrascht, wie klar und hell das Panel ist, wenn man bedenkt, dass wir hier von einem Gerät um die 40 Euro sprechen. Für SNES‑ oder GBA‑Games reicht das völlig aus, und auch PS1‑Titel wirken erstaunlich sauber.
Der Akku bietet 3200 mAh, was laut Hersteller bis zu sechs Stunden Laufzeit schaffen soll. In der Praxis kommt das ganz gut hin, besonders wenn man sich auf 8‑ oder 16‑Bit‑Emulation beschränkt. Das Aufladen erfolgt über einen USB‑C‑Anschluss an der Oberseite, was angenehm ist, wenn man nebenbei spielt. Besonders cool finde ich, dass zwei microSD‑Slots vorhanden sind, perfekt also für getrennte System‑ und Spiele‑Karten. Bluetooth oder Wi‑Fi sucht man allerdings vergeblich, was mich persönlich nicht groß stört, aber wer RetroAchievements oder Online‑Transfers mag, muss sich anders behelfen.
Mit rund 191 Gramm Gewicht und einem Gehäuse aus mattem Kunststoff fühlt sich der G350 ordentlich handlich an. Keine Luxus‑Anmutung, aber solide genug für den Alltag. Die Schultertasten liegen seitlich nebeneinander, was sich nach kurzer Eingewöhnung als angenehm erweist. Insgesamt zeigen die technischen Daten ziemlich klar, was der G350 sein will: kein Performance‑Wunder, sondern ein bodenständiger Retro‑Begleiter, der ehrliche Arbeit abliefert. Ich würde sagen, wer seine Erwartungen im Rahmen hält, bekommt hier das Maximum dessen, was man 2025 in der Ultra‑Budget‑Klasse erwarten kann.
Was ich aber immer empfehle und das gilt nicht nur für den G350, ist, die beiliegende China‑SD‑Karte direkt rauszuschmeißen. Die taugen in 90 Prozent der Fälle nichts, neigen zu Dateifehlern und machen dir im schlimmsten Moment das System kaputt. Nimm dir lieber eine ordentliche microSD von SanDisk oder Samsung mit mindestens 128 Gigabyte, besser 256 GB, dann läuft das System nicht nur stabiler, sondern auch deutlich flotter.
Empfohlene Speicher‑Optionen:

Software & Bedienung – Linux‑Handheld ohne Schnickschnack
Wer zum ersten Mal einen BATLEXP G350 in der Hand hat, merkt sofort, dass hier kein modernes Android‑System läuft. Stattdessen setzt der Hersteller auf ein schlichtes Linux‑Betriebssystem, wie man es von vielen älteren Handhelds der RK3326‑Generation kennt. Für mich war das fast ein kleiner Nostalgie‑Moment, weil es an die Zeit erinnert, als man einfach einschalten konnte und sofort in die Emulation einstieg. Kein User‑Konto, keine App‑Stores, keine Systemupdates, die einem in den Weg grätschen. Nur ein simples Menü, ROM‑Ordner wählen, Start drücken, fertig.
Natürlich ist das System nicht besonders hübsch. Die Icons wirken etwas altbacken, manche Menüpunkte sind unübersichtlich und die Übersetzung hat an ein paar Stellen ihren ganz eigenen Charme. Trotzdem funktioniert alles ohne Frickelei. Ich habe das Gerät eingeschaltet, meine eigene microSD eingelegt und innerhalb von ein paar Minuten lief Metroid Fusion, ganz ohne Installation oder komplizierte Konfiguration. Genau das ist die Stärke dieses Handhelds. Du bekommst kein Hightech‑Interface, sondern ein schnelles, funktionales System, das einfach tut, was es soll.
Auf der SD‑Karte liegt eine Stock‑Firmware mit generischer Oberfläche. Wer will, kann das so lassen, doch ich persönlich würde früher oder später auf eine Custom Firmware wie ArkOS oder AmberELEC wechseln. Damit bekommst du ein saubereres Interface, stabile Emulation und viel mehr Einstellmöglichkeiten für Controller, Shader und Bildschirmfilter. Gerade für Systeme wie das SNES, das Mega Drive oder die PlayStation 1 macht das einen spürbaren Unterschied. Die Einrichtung ist etwas technischer, aber wer schon mal ein paar Retro‑Handhelds eingerichtet hat, kommt hier problemlos klar. Falls dir das zu technisch klingt, biete ich übrigens auch einen Einrichtung‑Service an, bei dem ich dein Gerät direkt startklar mache.
Die Menü‑Navigation selbst ist angenehm direkt. Das Steuerkreuz reagiert präzise, die Ladezeiten sind kurz und das Booten dauert kaum zehn Sekunden. Ich mag, dass man hier nicht fünf Menüs durchklicken muss, um ein Spiel zu starten. Genau solche Kleinigkeiten machen den Unterschied aus, wenn man einfach mal kurz zocken will. Eine Sache, die man bedenken sollte: ohne WLAN und Bluetooth bist du hier komplett offline unterwegs. Kein Scraping, keine RetroAchievements, kein Online‑Sync. Mich stört das nicht, weil ich den G350 ohnehin als reines Offline‑Gerät nutze, aber wer Cloud‑Saves oder Multimedia‑Features sucht, wird hier nicht glücklich.
Unterm Strich liefert der BATLEXP G350 bei der Software ein überraschend solides Erlebnis. Kein futuristisches OS, keine übertriebenen Features, keine unnötige Komplexität. Der Handheld richtet sich an alle, die einfach Retro zocken wollen, klassisch, unkompliziert, direkt. Für mich ist das fast schon charmant.

Leistung & Emulation: Was läuft und wo ist Schluss?
Wenn man sich den Preis des BATLEXP G350 anschaut, fragt man sich natürlich sofort: Was kann das Ding eigentlich wirklich emulieren? Die kurze Antwort lautet: überraschend viel, solange man die Ansprüche nicht zu hoch schraubt. Der G350 spielt in derselben Liga wie die älteren Anbernic‑Modelle, also alles, was unter PlayStation 1 liegt, läuft richtig gut. Die meisten 8‑ und 16‑Bit‑Systeme wie NES, SNES, Mega Drive und Game Boy Advance laufen absolut stabil, ohne spürbare Ruckler oder Sound‑Delays. Ich habe mehrere Stunden Fire Emblem, Castlevania Aria of Sorrow und Sonic 3 & Knuckles gezockt, und die Performance war besser, als ich erwartet hatte. Gerade auf dem 4:3‑Display wirkt das Ganze fast so, als würde man wieder vor dem alten Röhren‑TV sitzen.
Spannend wird es bei PS1‑Emulation, wo der G350 zeigt, was der kleine Chip wirklich kann. Titel wie Resident Evil, Crash Bandicoot 2 oder Tony Hawk’s Pro Skater 2 liefen bei mir reibungslos. Die Framerate bleibt konstant, sofern man nicht zu viele Shader oder Filter aktiviert. Sogar Ladezeiten sind angenehm kurz, das System scheint die ROMs recht zügig einzulesen. Natürlich darf man keine Wunder erwarten: komplexe Spiele mit vielen 3D‑Effekten oder FMV‑Sequenzen bringen das Gerät hin und wieder ins Schwitzen, aber insgesamt funktioniert PS1‑Gaming hier richtig ordentlich.
Etwas schwieriger wird es, wenn man in die Dreamcast‑ oder N64‑Ära eintaucht. Das ist die natürliche Schmerzgrenze des RK3326. Manche Spiele starten gar nicht, andere laufen nur mit reduzierter Geschwindigkeit. Dabei gibt es aber positive Ausnahmen. Crazy Taxi lief bei mir mit stabilen 25 bis 30 FPS, für ein Gerät dieser Preisklasse wirklich beeindruckend. Das Fahrgefühl war flüssig, Sound und Input sauber. Wenn du den Klassiker selbst wiederentdecken willst, hier geht’s zu meiner Review von Crazy Taxi. Andere Dreamcast‑Spiele wie Sonic Adventure oder Shenmue dagegen waren deutlich zäher, meist unspielbar.
Noch problematischer wird’s bei der PSP‑Emulation. Da ist einfach Schluss. Monster Hunter Freedom Unite, das ich extra getestet habe, lief zwar an, aber kam keine zwei Frames weit. Das Spielgefühl war sofort zerstört. Wenn du also gehofft hast, PSP Games unterwegs zu spielen: tut mir leid, das schafft der G350 nicht. Dafür gibt’s Geräte wie den Retroid Pocket 5, der für PSP perfekt geeignet sind.
Bei N64‑Titeln hängt viel von der Optimierung ab. Leichtere Spiele wie Mario Kart 64 oder Super Smash Bros. laufen okay, aber sobald’s grafisch aufwendiger wird, bricht die Leistung stark ein. Besonders schade: Banjo Kazooie, einer meiner absoluten Lieblingsklassiker, war spürbar zu langsam, obwohl es technisch startet. Trotzdem habe ich’s mir gegeben. Die Nostalgie hat da einfach gesiegt. Hier geht’s übrigens zu meinem großen Banjo Kazooie Artikel, wenn du den N64‑Charme nochmal richtig erleben willst.
Was mir beim Testen wieder bewusst geworden ist: Specs allein sind nicht alles. Gerade bei Retro‑Handhelds entscheidet die Kombination aus System, Software und Optimierung. Der G350 reizt seine Hardware erstaunlich effizient aus. Wenn man weiß, was man von ihm erwarten darf, liefert er ein ehrliches Retro‑Gefühl und das ist am Ende genau das, was zählt.

BATLEXP G350 vs. andere Retro Handhelds
Im direkten Vergleich mit den anderen Geräten, die ich bereits getestet habe, zeigt der BATLEXP G350 vor allem eins: Er ist das pure Gegenteil von technischem Overkill. Während moderne Handhelds wie der Retroid Pocket 5 fast schon kleine Konsolen sind, konzentriert sich der G350 komplett auf das Wesentliche. Der Pocket 5 liefert natürlich das deutlich höhere Leistungspaket mit Switch‑Emulation, hochauflösenden OLED‑Displays und Android 13, kostet aber auch rund das Vierfache. Für mich ist der BATLEXP G350 kein Konkurrent, sondern eine ganz andere Art von Gerät. Wenn du wissen willst, wie sich der High‑End‑Ansatz im Alltag anfühlt, hier geht es zu meinem Retroid Pocket 5 Test.
Optisch und vom Konzept her liegt der Retroid Pocket Classic deutlich näher. Beide sind kompakt, vertikal gebaut und perfekt für klassische 2D‑Emulation geeignet. Der Classic besitzt aber ein viel brillanteres Display, läuft unter Android 14 und ist offener für zusätzliche Emulatoren und Apps. Der BATLEXP G350 fühlt sich dadurch fast wie ein Relikt aus der früheren Linux‑Ära an, während der Classic eine moderne, polierte Version des Handheld‑Gedankens ist. Wenn du mehr darüber wissen willst, lies dir meinen Retroid Pocket Classic Test durch, in dem ich genau erkläre, warum er sich wie ein moderner Game Boy anfühlt.
Der TrimUI Brick geht in eine andere Richtung. Er ist noch kleiner, reduziert und fast schon minimalistisch. Dafür aber erstaunlich solide. Ich liebe das Konzept des Brick als ultraschnellen Pick‑and‑Play‑Handheld, doch der G350 liegt einfach besser in der Hand und bietet durch sein größeres Display das entspanntere Spielerlebnis. In meiner TrimUI Brick Review habe ich ausführlich beschrieben, wieso dieser kleine Handheld trotzdem seinen eigenen Reiz hat.
Dann gibt es noch den Miyoo Flip, den ich immer als mein Nostalgie‑Highlight bezeichne. Das Design erinnert sofort an den Game Boy Advance SP und sorgt schon beim Aufklappen für ein vertrautes Gefühl. Technisch spielt der Flip in einer höheren Liga. Er nutzt MinUI, läuft effizient und deckt mehr Systeme ab, kostet aber spürbar mehr. Der BATLEXP G350 ist dagegen unkomplizierter und direkter. Wenn dich die Clamshell‑Idee trotzdem reizt, findest du hier meinen Miyoo Flip Test mit allen Details.
Bleibt zuletzt der Anbernic RG40XX, der so ein bisschen das Bindeglied zwischen High‑End und Budget ist. Größeres Display, besserer Klang, dafür aber auch teurer. In Sachen Firmware‑Pflege und Community‑Support ist Anbernic traditionell weit vorne, da kann der BATLEXP G350 nicht mithalten. Andererseits kostet der RG40XX mehr als doppelt so viel. Ich finde, das rechtfertigt sich nur, wenn man wirklich viele Systeme nutzen will und ein Gerät für alles sucht. Den G350 würde ich ehrlicherweise eher Leuten empfehlen, die mit SNES, GBA und PS1 schon ihr Glück finden. Auch zum RG40XX habe ich hier eine Review für dich.
Unterm Strich lässt sich sagen: Der BATLEXP G350 kann technisch mit keinem dieser Geräte ganz mithalten, punktet aber mit Einfachheit und Preis‑Leistung. Während die anderen Retro‑Handhelds jeweils ihre eigene Nische besetzen, besinnt sich der G350 auf den Ursprung der Emulation: niedrige Einstiegshürde, Fokus auf Klassiker, kein Frust bei der Bedienung. Genau das macht ihn so sympathisch. Wenn du einfach einsteigen und losspielen willst, ohne dich durch zig Menüs zu hangeln, dann ist das Ding gar nicht so verkehrt.

Für wen lohnt sich der BATLEXP G350 und für wen nicht
Nach einigen Stunden mit dem BATLEXP G350 ist eigentlich sofort klar, wer mit diesem Handheld glücklich wird und wer eher nicht. Damit du dir das lange Rätseln sparst, hier mein ehrliches Fazit in kompakter Form.
✅ Lohnt sich, wenn du …
- dich einfach hinsetzen und sofort loszocken willst, ohne Setup oder Internet
- vor allem Klassiker wie NES, SNES, GBA oder PS1 spielst
- ein günstiges Zweitgerät suchst, das du überall einpacken kannst
- Wert auf einfache Bedienung und schnelle Navigation legst
- einen robusten Handheld für Kinder oder Retro‑Einsteiger willst
- dich nach nostalgischem Charme sehnst, ohne über 100 Euro auszugeben
❌ Eher nichts für dich, wenn du …
- moderne Systeme wie Dreamcast, PSP oder GameCube flüssig spielen willst
- WLAN, RetroAchievements oder Custom‑Online‑Setups brauchst
- viel experimentierst oder lieber ein Android‑System nutzt
- großen Wert auf Displayqualität und Sound legst
- dich schnell an technischer Limitierung störst
- lieber ein All‑in‑One‑Gerät wie den Retroid Pocket 5 verwenden willst
Für mich fühlt sich der BATLEXP G350 an wie ein Handheld aus einer einfacheren Zeit. Kein Schnickschnack, keine Updatepflicht, kein Perfektionsdruck. Wer genau das sucht, wird mit ihm jede Menge Spaß haben.
Fazit: Ehrlicher Handheld für kleine Retro‑Momente
Der BATLEXP G350 hat mich am Ende ehrlicher überrascht, als ich gedacht hätte. Kein technisches Wunder, kein Hochglanz‑Gadget, aber genau das macht seinen Charme aus. Er erinnert mich an eine Zeit, in der Handhelds einfach funktionierten. Gerät an, Spiel starten, Spaß haben. Für unter 50 Euro bekommst du hier ein Stück echtes Retro‑Feeling, das sich weder verstellen noch beweisen muss.
Natürlich gibt es Handhelds, die alles besser können. Der Retroid Pocket 5 zaubert Switch‑Games aufs Display, der Miyoo Flip sieht stylischer aus, und der TrimUI Brick ist handlicher. Aber wenn du einfach nur Klassiker spielen willst, ohne Menüs, Updates oder Cloud‑Konten, dann ist der G350 genau das Gerät, das du suchst.
Ich habe in den letzten Wochen viele kleine Sessions damit gespielt. Zwischendurch auf der Couch, kurz vor dem Schlafengehen, manchmal einfach im Bus. Genau solche Momente zeigen, warum einfache Hardware immer ihren Platz haben wird. Nicht jeder will an Emus schrauben oder sich durch Foren kämpfen. Manche wollen einfach wieder den Startscreen von Super Metroid sehen, und dafür ist der BATLEXP G350 perfekt.
Wenn du magst, teile gern in den Kommentaren, welche Retro‑Handhelds du aktuell nutzt oder welche Spiele dir auf solchen Geräten am meisten Spaß machen. Vielleicht hast du den G350 ja selbst ausprobiert oder überlegst, ihn dir zu holen. Ich freu mich über deine Meinung.
👉 Außerdem: Auf meiner Startseite findest du regelmäßig neue Tests, Guides und Retro Must‑Plays. Und wenn du nichts verpassen willst, kannst du dort auch meinen Newsletter abonnieren oder mir auf Instagram unter @retrolegendsde folgen. Dort gibt’s regelmäßig kleine Clips, Fotos und neue Handheld‑Highlights aus meiner Sammlung.
Adrian Lemme
Seit meiner Kindheit begleiten mich Videospiele – von den Klassikern der 90er- und 2000er-Jahre bis hin zu modernen Retro-Handhelds. Auf meinem Blog teile ich meine Leidenschaft für Retro-Gaming, legendäre Spiele und spannende Hardware. Egal ob tiefgehende Reviews, Sammlerstücke oder Emulation – hier dreht sich alles um die goldene Ära der Videospiele!
Adrian Lemme
Seit meiner Kindheit begleiten mich Videospiele – von den Klassikern der 90er- und 2000er-Jahre bis hin zu modernen Retro-Handhelds. Auf meinem Blog teile ich meine Leidenschaft für Retro-Gaming, legendäre Spiele und spannende Hardware. Egal ob tiefgehende Reviews, Sammlerstücke oder Emulation – hier dreht sich alles um die goldene Ära der Videospiele!

